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In der kleinen Stadt

vhh 3 2020 monreal mit loewenburgBlick auf Monreal mit Philippsburg (vorne) und Löwenburg, dem Eisenbahntunnel und dem Städtchen im Elzbachtal. Fotos. Stefan LieserMonreal im Elzbachtal muss man einfach mögen. So romantisch verwinkelt sind die wenigen Gassen unter den Ruinen gleich zweier Burgen. Drei steinerne Brücken queren den Bach im inneren, Denkmal geschützten Ortsring. Doch der natürliche Platzmangel für die meist gut 200 Jahre alte Bebauung hat nicht nur seine pittoresken Seiten.  

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Die Kirche des Maler-Pfarrers

Blick AltarBlick zum AltarIn St. Luzia in Eschfeld im Islek hat sich der damalige Pfarrer Christoph März ein Denkmal gesetzt: Er hat sie unter anderem mit mehr als 1000 Figuren in biblischen Szenen zwischen 1906 und 1921 komplett ausgemalt. So wurde die von außen eher unscheinbare Kirche eines der bemerkenswertesten Gotteshäuser der gesamten Eifel. 

Dass er ausgerechnet von diesem Gerüst fiel, und an den inneren Verletzungen, die er sich beim Sturz zuzog, schließlich starb! Johanna Banz, Kirchenführerin in St. Luzia in Eschfeld, kramt eine gelbliche Kopie eines Schwarz-Weiß-Fotos aus der Handtasche: Zu sehen ist offensichtlich ein Pfarrer ausweislich der schwarzen Soutane. Er steht auf wackeligen Holzbohlen eines Malergerüstes, die Palette und den Pinsel in der Hand – und malt. März war der "Malende Pfarrer von Eschfeld" und St. Luzia ist sein Lebenswerk. Das gibt es in der Eifel kein zweites mal.

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Alles Glück dieser Erde…

ezp 1 „Eifel zu Pferd“:  Eine Wanderreitergruppe unterwegs in der Our. Foto: Sandra HoffmannVor 24 Jahren gründete Rolf Roßbach „Eifel zu Pferd“ – das erste Landkreis- und Bundeslandgrenzen überschreitende Tourismusangebot in der Eifel für eine bestimmte Zielgruppe. Mittlerweile sind die Reiturlaubveranstalter sogar bundesweit organisiert.

Das mit dem Jagdpächter, die Flinte in der Hand, der dem Wanderreiter den Durchritt verwehren wollte, sei ja zum Glück Vergangenheit. Rolf Roßbach, Gründer und Vorstand des Vereins "Eifel zu Pferd", muss schmunzeln, wenn er an die Anfangszeit seiner Idee vom Reiturlaub in der Eifel zurückdenkt. 1996 hatten er und seine Frau Uschi den heutigen Reiterhof in Heckhuscheid im Islek gekauft, Rolf Roßbach schließlich den Beruf des freien Versicherungsmaklers an den Nagel gehängt. Stattdessen: Reiten in der Eifel, ein Urlaub mit Übernachtung auf Reiterhöfen, mit Pauschalangeboten, Leihpferden, alles problemlos buchbar. Das sollte es sein.

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Eifel in klein

wp bolsdorfer taelchen header 2Am SeeDas „Bolsdorfer Tälchen“ in der Vulkaneifel zwischen Hillesheim und dem Stadtteil Bolsdorf gehört zu den beliebtesten Naherholungsgebieten der Verbandsgemeinde Gerolstein. Jogger, Radfahrer, Spaziergänger, Fitness-Parcours-Gänger, Boule-Spieler finden hier Freizeitmöglichkeiten. Doch das ist es nicht alleine, was den Reiz des „Tälchens“ ausmacht.

Gerd Ostermann ist „Biotopbetreuer“ beim Landkreis Vulkaneifel und als solcher steht er gerade im 2000 eröffneten Pavillon mit den vielen Erläuterungstafeln zu Erdgeschichte, Gesteinsarten, Eisenerzgewinnung, und anderem mehr im „Bolsdorfer Tälchen“. Hier, oberhalb des 12.500 Quadratmeter großen künstlich angelegten Teichs mit dem Seerosenbewuchs, dem schönen Röhricht und Schilfgrassaum, wird es mit ihm jetzt wissenschaftlich. Denn es gibt ja Gründe, warum das „Tälchen“, wie es die Hillesheimer nur nennen, so ist, wie es ist. Tatsächlich ist damit eine Mischung aus Garten- und Landschaftsbau auf rund 45 Hektar rund um den Teich, und naturbelassenen Flächen über rund 420 Hektar im unteren Bereich des „Tälchens“ bis zum Ortseingang von Bolsdorf gemeint. „Das Ergebnis einer weitsichtigen Stadtentwicklungsplanung“, lobt der Fachmann aus Birgel.

Aus seiner Sicht ist die Geomorphologie – Landformenkunde – in und um Hillesheim herum ohnehin etwas Besonderes. Der „Eiskeller“ etwa wurde in den Buntsandstein geschlagen, Kalkfelsen prägen wiederum die östliche Seite des „Tälchens“, und wenige Meter oberhalb der „Höhenroute“ der zahlreichen Spazierwegvarianten durchs „Tälchen“ sind schon erste Basaltsteinbrüche, teilweise noch in Nutzung, also vulkanisches Gestein zu finden. Hillesheim selbst ist letzter Teil der gleichnamigen Kalkmulde, die bei Üxheim beginnt.

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