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Steffelner Jugend pflanzt Wald von morgen

steffeln baumpflanzaktionNach getaner Arbeit – die Akteure beim Projekt „Zukunftswald” Steffeln. Foto: Natur- und Geopark VulkaneifelSteffeln. Einem Aufruf der Ortsgemeinde und des Forstrevieres Steffeln sind Jugendliche gefolgt und haben einen Samstagvormittag lang Baumsetzlinge gepflanzt. Der Natur- und Geopark Vulkaneifel hat die Aktion finanziell gefördert. Steffeln hat jetzt einen „Zukunftswald“. Die Idee hatten Ortsbürgermeisterin Sonja Blameuser und der zuständige Revierleiter Thorsten Thelen.

Die Ortsgemeinde hat die Fläche zur Verfügung gestellt, die mit den nun neugepflanzten Bäumchen zu einer weiteren Anlaufstelle in der Gemarkung  werden soll. Mit der Aktion lassen sich im Hinblick auf das Thema Nachhaltigkeit gleich mehrere Zielsetzungen verfolgen. Es werden durch Windwurf und Käferbefall entstandene Blößen wiederbestockt, die Auswahl verschiedener Baumarten dient der Diversität auf der Fläche und nicht zuletzt ermöglicht die Pflanzaktion den Jugendlichen einen Einblick in die Arbeit in und mit dem Wald.

Die Mädchen und Jungen haben unter Mithilfe des Forstpersonals die verschiedensten Baumarten wie Europäische Lärchen, Esskastanien, Schwarznuss, Roteichen, Flaumeichen, Baumhasel und Weißtannen  gepflanzt und dabei auch die im Forst eingesetzten unterschiedlichen Pflanzwerkzeuge kennen gelernt. Die kleinen Setzlinge werden nun im Verlaufe der nächsten Jahrzehnte durch ihr Wachstum Kohlendioxid aus der Luft aufnehmen und den darin enthaltenen Kohlenstoff im gebildeten Holz speichern.

„Dadurch ist Wald ein unverzichtbarer Baustein beim Klimaschutz“, betont Andreas Schüller Geschäftsführer des Natur- und Geoparks Vulkaneifel. Dieser hat dann auch die Kosten für die vorbereitenden Arbeiten auf der Fläche, den Gatterbau und die Setzlinge aus dem vom Land gebilligten Naturpark-Handlungsprogramm übernommen.

Für Forstamtsleiter Michael Schimper ist die Pflanzaktion mit den Jugendlichen „eine rundum gelungene Maßnahme mit Beispielcharakter, wie man junge Menschen für das Thema Wald begeistern kann“. Der größte Dank gilt den 16 Mädchen und Jungen aus Steffeln, die nun gemeinsam mit ihrem selbstgepflanzten Zukunftswald groß werden können. (red)

Großregion fördert Kleinprojekte

Esch-sur-Alzette. Auch 2022 unterstützt der „Gipfel der Großregion“ wieder kleine grenzüberschreitende Bürgerprojekte. Der Kooperationsfonds startete 2019 als Pilotprojekt und wird 2022 fortgeführt. Ziel der Bezuschussung ist, so die Verbundenheit von 11,6 Millionen Menschen in der Großregion mit diesem Kooperationsgebiet zu stärken. Genehmigte Projekte können mit bis zu 90% der effektiven Gesamtausgaben (inkl. MwSt.) kofinanziert werden. Die Fördersumme beläuft sich auf 500 bis maximal 2000 Euro. Die Förderung wird dem Projektträger nach Projektabschluss überwiesen.

Der Projektaufruf wurde am 15. März 2022 veröffentlicht. Projektziele müssen die Förderung von Bürgernähe sein zum Beispiel durch Veranstaltungen, Konferenzen oder punktuelle Events, den Aufbau und die Schaffung von Kooperationen oder Netzwerken. Förderfähiges Gebiet ist die Großregion, alle Projekte müssen bis zum 31.12.2022 umgesetzt sein. Gefördert werden ausschließlich grenzüberschreitende Partnerschaften kleiner Strukturen mit eigener Rechtspersönlichkeit. Mindestens zwei Träger müssen aus mindestens zwei Teilregionen der Großregion und zwei unterschiedlichen Ländern stammen. (red)

Informationen zum Antragsverfahren:
Gipfelsekretariat der Großregion
Maison de la Grande Région
11, bd JF Kennedy
L-4170 Esch-sur-Alzette
Email: secretariat.sommet<at>granderegion.net
Telefon: +352 247 80 159

Gold für Euelsberger Gin

Webseite Euelsberger 1 WSA22 Gold klein KopieGold für Gin aus Euelsberg. Foto: EuelsbergerDingdorf. Er gilt bei Spirituosen-Freunden und -Produzenten als inoffizielle Weltmeistermeisterschaft der Branche – der World Spirits Award. Stephan Thomé, Gin-Destillateur aus Leidenschaft mit Vielfach-Prämierungen und Inhaber der Euelsberger Brennerei aus Dingdorf in der Eifel, punktet hier erneut und erhält eine weitere Krönung für ein Spitzenprodukt: Sein Euelsberger Gin #1 PEPPER & LEMON wurde beim heiß begehrten World Spirits Award 2022 mit der Goldmedaille dekoriert.

Nach der erstmaligen Auszeichnung in 2019 hat er mit dieser Prämierung die Premiumklasse seines Produktes bestätigt bekommen. Darüber hinaus kann er sich über weitere Medaillen für die Gin-Kollektionen „#2 FIFTEEN FLOWERS“ und „#4 EIFEL“ (beide Silber) sowie für „#3 PLUM ORIENTAL“ (Bronze) freuen.

Die Edelspirituose „#1 PEPPER & LEMON“ war die erste Idee der Unternehmensgründung vor vier Jahren. „Frische, aber auch die sensible Behandlung der Produkte besitzen für mich höchste Priorität“, so Destillateur Thomé. „Ich freu mich über das sensationelle Abschneiden. Hier 92,0 Punkte zu erzielen und damit noch eins draufzusetzen, macht mich schon stolz. Vor der wohl am besten ausgebildeten Jury der Welt zu bestehen und unter den 450 eingereichten und blind verkosteten Proben erneut mit Gold prämiert zu werden, zeigt, dass die allererste Idee immer noch begeistert.“

Die Prämierung ist für ihn auch eine Bestätigung für die Richtigkeit seines ungewöhnlichen Jobwechsels. Die auf einer Familienfeier geborene Schnapsidee, „Gin zu destillieren“, wurde zunächst zum Hobby des Elektroingenieurs, bevor er 2020 seinen erfolgreichen Job als Vertriebsleiter eines großen IT-Unternehmens aufgab und ging ins „Gin Business“. Damit einhergehend erfolgte auch der Wechsel aus der Millionenstadt Berlin in die Eifel nach Dingdorf mit 100 Einwohnern. (red)

INFO: www.euelsberger.com

Leitbild für Familienzentren im Eifelkreis

Bitburg. Familien sollen bestmögliche Chancen erhalten und dadurch ein gesundes Aufwachsen von Kindern ermöglicht werden. Dieses Ziel möchte der Eifelkreis weiterhin unterstützen und bekräftigt, wie wichtig die Familienzentren dabei als Stützpfeiler sind.

Seit 2019 sind 14 Familienzentren im Eifelkreis fest installiert. Sie sind aus Kindertagesstätten heraus entstanden und bieten neben ihrem regulären Angebot der Bildung, Erziehung und Betreuung ein niedrigschwelliges Angebot der Beratung durch die Kita-Sozialarbeit der ökumenischen Jugendhilfestationen, sowie  Bildungsangebote für Familien, durchgeführt durch die Familienbildungsstätten DRK Bildungswerk und Kath. FBS.

Ziele der Familienzentren sind dabei im Wesentlichen die frühe Prävention, insbesondere für Familien mit Unterstützungsbedarf, um Chancengleichheit für Kinder und Familien im Eifelkreis zu ermöglichen. Dabei sollen Eltern in ihren Beziehungs- und Erziehungskompetenzen gefördert werden, so dass sie bestmöglich ihre Kinder in deren Entwicklungsprozessen unterstützen können. Durch die Etablierung der Familienzentren konnte der Eifelkreis eine kreisweite Versorgungstruktur für alle Familien sicherstellen.

In einem fast zweijährigen Prozess wurde das neue Leitbild unter Einbindung von Eltern, Trägern und Kita-Teams, die maßgeblich für die Arbeit der 14 Familienzentren im Eifelkreis sind erstellt.

Folgende Einrichtungen sind als Familienzentrum etabliert: Kita St. Maximin Bettingen, Kita Liebfrauen Bitburg, Kita Bitburg Mötsch, Kita St. Peter Bitburg, Kita Maria Himmelfahrt Bleialf, Kita St. Michael Bollendorf, Kita St. Aloysius Daleiden, Kita St. Marien Kyllburg, Kita Neuerburg, Kita St. Salvator Prüm, Kita Unserer lieben Frauen Schönecken, Kita Stadt Speicher, Kita St. Johannes der Täufer Waxweiler, Kita St. Hubertus Wolsfeld. (red)

Tipps für den „Tante-Emma-Laden“

Eifel. Die Anzahl der Lebensmittelgeschäfte geht zurück. Gab es 1990 noch bundesweit rund 85.000 Geschäfte, so hat sich die Zahl bis 2020 mehr als halbiert. Besonders in kleinen Orten mit weniger als 5000 Einwohnern gehen Geschäfte verloren. Daher braucht es neue Strategien, um den ländlichen Raum attraktiv zu halten. Einen ausführlichen Überblick über neue Angebotsformen bietet die Broschüre „Dynamik der Nahversorgung in ländlichen Räumen verstehen und gestalten“ vom Thünen-Institut für Ländliche Räume.

Neben klassischen Dorfläden stellen die Autoren Multifunktionsläden, Bürgerläden, mobile Angebote, Online-Bestellungen und personalfreie Angebote zur Selbstbedienung vor. Ausführlich werden vier Beispielläden mit unterschiedlichen Modellen untersucht. Daneben zeigt die Studie mögliche Zusatzdienstleistungen für Dorfläden und Umsatzfaktoren und gibt Tipps fürs Sortiment, zu Partnern und Großhandel, Finanz- und Personalbedarf sowie Fördermöglichkeiten. (red)

Hier geht es zum Download der Broschüre: „Dynamik der Nahversorgung in ländlichen Räumen verstehen und gestalten“ (PDF, 80 Seiten, 7,2 MB)

Center Parcs Eifel investiert 64 Millionen Euro

groen dak KopieÖkologisch: Künftige Dachbegrünung auf den neuen Ferienhäusern im Center Parcs Eifel. Grafik: Center ParcsKöln. Center Parcs Park Eifel erfindet sich neu und geht im Herbst dieses Jahres mit einer umfassenden Neugestaltung an den Start. Dazu investiert der Ferienpark in Gunderath (Verbandsgemeinde Kelberg) rund 64 Millionen Euro – neben zentralen Einrichtungen wie dem Market Dome und dem tropischen Badeparadies Aqua Mundo, erfahren außerdem alle Ferienhäuser eine komplette Erneuerung. 

Zudem wird bereits ab Frühjahr 2022, ein umweltschonendes Blockheizkraftwerk in Betrieb genommen, um die Zentralgebäude zusätzlich mit Wärme und Strom zu versorgen.  

Ein besonderes Element wird dabei das grüne Herz von Park Eifel der „Leisure Boulevard“ sein. Hier entsteht inmitten des Parks eine neue Grünfläche, von der die Gäste entspannt und abseits der Straße von der Rezeption im Hauptgebäude bis zur Baluba, der Indoor-Spielwelt für die kleinen Gäste, gelangen können.

„Für uns fühlt sich die Neugestaltung von Park Eifel nicht nur wie eine Renovierung, sondern wie die Eröffnung eines ganz neuen Center Parcs Park an“, freut sich Robert van der Kas, General Manager von Center Parcs Park Eifel. 

Für die Unterkünfte im Center Parcs Park Eifel ist ein vollkommen neues Konzept vorgesehen: Hierfür werden 320 der bestehenden 460 Ferienhäuser komplett renoviert. Weitere 140 Ferienhäuser werden zurückgebaut, sodass 120 gänzlich neue Ferienhäuser entstehen und der Ferienpark dann seinen Gästen insgesamt 440 renovierte bzw. neu gebaute Häuser bieten wird.  

Im tropischen Badeparadies Aqua Mundo bald auf die neue, 90 Meter lange Reifenrutsche „Aqua Racer“ freuen. Darüber hinaus bietet Center Parcs Park Eifel als erster Park in Deutschland den kleinen Badegästen Zugang zu einer neu erbauten Water Factory, ein Wasserspielplatz mit verschiedenen Wasserspielen. (red)